Lagebericht der Chemischen Industrie am Hochrhein

Die Lage der Chemischen Industrie am Hochrhein wird sehr eindrucksvoll durch das Porträt der Wirtschaftsregion Südwest beschrieben.

Die Spezialitätenchemie am Hochrhein und anderswo wird in der Öffentlichkeit weitaus weniger wahrgenommen als die Pharma-Industrie. Schlagzeilen macht die Branche vorwiegend dann, wenn eine größere Anzahl von Arbeitsplätzen abgebaut werden soll und Verlagerungen ins Ausland anstehen. Dass die Branche im Schatten der Pharma-industrie von Außenstehenden kaum wahr-genommen wird erklärt sich vor allem durch die von ihr hergestellten Produkte: Die Spezialitätenchemie stellt kaum Güter her, die für den Endkunden direkt identifizierbar sind. Spezialchemikalien werden in der chemisch-pharmazeutischen Industrie weiterverarbeitet oder finden Eingang in Industrieprodukte.

Die chemische Industrie hat am Hochrhein Tradition

Die chemische Industrie am Hochrhein hat Tradition. Links und rechts des Rheins siedelten sich nach der Vollendung der Eisenbahnlinie von Basel nach Konstanz 1863 zahlreiche chemische Betriebe an. Die Mehrzahl der Firmen waren und sind Schweizer Herkunft – dies hat sich auch auf der deutschen Seite bis heute nicht verändert. Ortschaften wie Rheinfelden (Baden) oder Grenzach-Wyhlen wurden so zu Arbeiterstädten. Wer bei Ciba-Geigy oder Roche Arbeit fand, konnte ein besseres Einkommen erzielen als in der kargen Landwirtschaft im Wiesental, am Dinkelberg oder im Hotzenwald.

Hat die chemische Industrie noch Zukunft?

Hat die chemische Industrie am Hochrhein eine Zukunft? Dies wird von vielen Skeptikern bezweifelt. In den letzten Monaten machte die Branche vor allem durch Arbeitsplatzabbau auf sich aufmerksam. Vor allem die Gemeinde Grenzach-Wyhlen, der traditionell größte Chemie-Standort auf deutscher Seite, ist schwer betroffen. In den letzten 10 Jahren hat die Gemeinde rund 1.000 Arbeitsplätze in der Branche verloren. Die Verantwortlichen arbeiten derzeit intensiv daran, die Entwicklung nicht vollständig aus den Händen zu verlieren und ein Konzept für die Zukunft der Industriegemeinde zu finden.

 

Den vollständigen Report finden Sie hier.

immoComfort GmbH Salzwerkstrasse 7 79639 Grenzach-Wyhlen Tel. 07624 - 98 27 98 Fax 07624 - 988 19 59 info[at]immocomfort.deBitte kontaktieren Sie uns per E-Mail